Iter 2: verschachteltes if, Strings, JSON-Output, deps

- Codegen: current_block-Tracking ersetzt die Heuristik im phi-Lowering;
  verschachtelte if-Ausdrücke produzieren jetzt korrekte LLVM IR.
  examples/max3.ail.json + Test schützt gegen Regression.
- Strings: Lit::Str / Type Str / io/print_str Effekt-Op; Strings sind im
  MVP immutable Konstanten. examples/hello.ail.json als zweiter E2E-Test.
- CLI: --json für manifest und builtins; neuer deps-Subcommand listet
  statische Symbol-Referenzen pro Definition. Effekt-Ops mit Prefix
  effect: markiert.

Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
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2026-05-07 10:28:16 +02:00
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+53 -1
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@@ -14,4 +14,56 @@ Hindernisse, Beobachtungen, die zukünftige Iterationen brauchen.
- `crates/ailang-check` — Typchecker (kommt später)
- `crates/ailang-codegen` — Lowering + LLVM IR Emit
- `crates/ail` — CLI
- MVP-Ziel: `examples/sum.ail.json` → Binary, das 55 druckt.
- MVP-Ziel: `examples/sum.ail.json` → Binary, das 55 druckt. **Erreicht.**
## 2026-05-07 — Architektur-Review nach MVP
Wieder am Pfad? Im Großen ja. Konkrete Beobachtungen:
**Was hält:**
- JSON-AST + canonical form + content-hash sind alle Lego-Steine, auf denen
spätere Tools ohne Refactor aufsetzen können (`ail deps`, `ail diff`).
- LLVM-IR-Text-Pipeline arbeitet wie geplant. Keine libllvm-Versionsschmerzen.
- Effekt-Set ist im Typsystem von Anfang an verbaut. Erweiterbar zu row-poly,
ohne den Kern zu ändern.
**Schulden, die Zinsen tragen:**
1. **`current_block_label_for_phi` ist eine Heuristik** (siehe codegen). Bei
verschachtelten `if`-Termen wird sie das falsche Block-Label zurückgeben,
weil sie rückwärts den Body scannt. Tickend, weil keine Test-Fälle das
bisher triggern. Muss als nächstes fixiert werden, bevor neue Sprachfeatures
dazu kommen.
2. **Kein typed-AST.** Codegen liest direkt das Quell-AST und verlässt sich
darauf, dass der Typchecker vorher lief. Für MVP OK; sobald ADTs oder
Closures dazukommen, brauche ich eine getrennte typisierte IR-Stufe (TIR).
3. **`hash`-Feld ist nicht im AST.** Aktuell hashen wir das Def-Objekt direkt.
Wenn ich Hashes später als Felder mitserialisiere (Caching), muss der Hash
das Feld vor der Berechnung ausschließen.
**Plan Iteration 2 (jetzt):**
1. Block-Label-Tracking sauber machen, verschachteltes-if-Test.
2. Strings als Literal + `io/print_str`.
3. Hello-world-Beispiel als zweiten E2E-Test.
4. CLI: `--json`-Output für maschinelle Konsumenten überall, wo es passt.
**Plan Iteration 3:**
ADTs + Pattern Matching. Das ist der nächste große Sprung. Erfordert
typisierte IR-Stufe (TIR), weil Pattern Matching zu Decision-Trees lowered
wird, was eine andere Form ist als der AST.
## 2026-05-07 — Iteration 2 fertig
- Block-Label-Tracking robust (verschachtelte `if`s funktionieren). Test
`max3_picks_largest` schützt das.
- Strings als `Lit::Str { value }`, Type `Str` -> LLVM `ptr`, mit
`io/print_str` Effekt-Op. `examples/hello.ail.json` druckt einen String.
- CLI: `manifest --json`, `builtins --json` für Tool-Konsumenten.
- `ail deps [--of NAME] [--json]` listet Aufruf-Edges. Effekt-Ops sind als
`effect:NAME` markiert, damit ein Konsument sie filtern kann.
**Architektur-Check:** Keine strukturellen Abweichungen. Codegen liest noch
direkt das Quell-AST (TIR-Stufe wird mit ADTs in Iteration 3 nötig).