Vier Tooling-Subkommandos können jetzt auf dem ganzen Workspace
arbeiten. Default bleibt single-modul (Rückwärtskompat). Manifest
listet alphabetisch nach (modul, name) mit module-Feld; describe
nimmt Punktnotation ws_lib.add an, ambig-Erkennung fallback;
deps gibt Cross-Module-Edges {from_module,from_def,to_module,to_def}
aus, Effekt-Ops separat; diff vergleicht workspace-übergreifend mit
added/removed/changed/unchanged_modules und nested Sub-Diff pro
changed_module. Helper diff_def_lists wird von Single- und
Workspace-Diff geteilt.
Symbol-Mangling-Schema einheitlich auf @ail_<modul>_<def> umgestellt
(auch für Single-Modul-Programme), String-Globals als
@.str_<modul>_<idx>. main bleibt LLVM-/C-ABI-Eintrittspunkt und ist
ein Trampoline auf @ail_<entry>_main. lower_workspace emittiert eine
einzige .ll für den ganzen Workspace, alphabetisch nach Modulname,
Cross-Module-Calls über Import-Map aufgelöst. ail build / ail emit-ir
laufen jetzt durch den Workspace-Pfad. IR-Snapshots regeneriert,
neuer ws_main-Snapshot. E2E-Test workspace_build_runs_imported_fn
prüft, dass das Binary die importierte Funktion korrekt aufruft.
Schuld #19 (source_filename) durch einheitliches <entry>.ail-Schema
geschlossen.
Neue API check_workspace(&Workspace) -> Vec<Diagnostic>; check_module
hebt das Modul intern in einen Trivial-Workspace. Term::Var mit genau
einem Punkt im Namen ist ein qualifizierter Verweis <prefix>.<def>,
aufgelöst über Import-Map (alias-oder-modulname → echter Modulname).
Drei neue Diagnostic-Codes: unknown-module, unknown-import,
invalid-def-name. ail check lädt jetzt immer via load_workspace;
Loader-Fehler werden im JSON-Modus zu strukturierten Diagnostics
(module-not-found, module-cycle, …). DESIGN.md und JOURNAL.md
dokumentieren die Konvention. Hash-Stabilität: alle ir_snapshot_*-
Tests bitidentisch grün, kein neuer AST-Knoten.
Architekt-Befund umgesetzt: Iter-4-Eintrag dokumentiert die drei
Sub-Commits (4a/4b/4c), den Test-Stand von 28, das Schließen der
Iter-2-Block-Tracking-Schuld und die zwei neuen Schulden
(single-shot check_module, hartkodiertes source_filename).
Iter-5-Plan steht: Modulsystem zuerst, Multi-Diagnose-Refactor danach.
Vier Snapshots in crates/ail/tests/snapshots/ (sum, max3, hello, list)
sichern den erzeugten LLVM-IR. Test-Helper normalisiert target triple
und trailing whitespace, sonst byte-für-byte-Vergleich. Update via
UPDATE_SNAPSHOTS=1 cargo test ir_snapshot_. Mismatch erzeugt eine
.actual-Datei mit dem aktuellen Output für Diff-Inspektion.
ail diff <a> <b> [--json] vergleicht zwei Module strukturell per
Def-Hash. Vier Kategorien (added/removed/changed/unchanged),
alphabetisch sortiert, deterministisches JSON-Schema. Exit 1 bei
Unterschieden, Exit 0 bei Identität — skript-tauglich. Kein
Typcheck-Zwang, damit man auch kaputte Module diffen kann. Helper
def_name/def_kind in ailang-core für stabile Def-Identität.
Neue Top-Level-API check_module(&Module) -> Vec<Diagnostic> in
ailang-check, plus stabile Codes (unbound-var, type-mismatch,
arity-mismatch, non-exhaustive-match, unknown-ctor-in-pattern,
duplicate-def, …). CLI bekommt --json-Flag für maschinenlesbares
Output, Exit 1 bei Errors. Text-Modus unverändert. E2E-Test
check_json_unbound_var sichert das Format ab.
Vier spezialisierte Agent-Definitionen (implementer, architect, tester,
debugger) im sichtbaren agents/-Verzeichnis. DESIGN.md erweitert um den
Abschnitt "Projekt-Ökosystem" — AILang ist Sprache + CLI + Examples +
Agents + Doku + Tests gleichermaßen. JOURNAL hält den Workflow-Wechsel
auf Orchestrator-Modus fest und ordnet Iteration 4 neu.
- AST: Def::Type mit Ctors; Term::Ctor (Konstruktion) und Term::Match
mit Arm/Pattern. Patterns: Wild, Var, Lit, Ctor { ctor, fields } —
Sub-Patterns im MVP auf Var/Wild beschränkt.
- Typchecker: Type-Registry, ctor_index für O(1)-Resolution, Pattern-
Bindings, Exhaustiveness-Check gegen volle Konstruktormenge plus
Negativ-Tests.
- Codegen: Boxed-Heap-Layout via malloc; Tag in Offset 0, Felder ab
Offset 8 in 8-Byte-Slots. Match lowert zu load tag + switch + Phi
am Join. Default-Block ist unreachable, wenn vom Typchecker geprüft.
- examples/list.ail.json: rekursive Int-Liste mit sum_list via match.
E2E-Test + Exhaustiveness-Tests. 19/19 Tests grün.
Co-Authored-By: Claude Opus 4.7 (1M context) <noreply@anthropic.com>
- Codegen: current_block-Tracking ersetzt die Heuristik im phi-Lowering;
verschachtelte if-Ausdrücke produzieren jetzt korrekte LLVM IR.
examples/max3.ail.json + Test schützt gegen Regression.
- Strings: Lit::Str / Type Str / io/print_str Effekt-Op; Strings sind im
MVP immutable Konstanten. examples/hello.ail.json als zweiter E2E-Test.
- CLI: --json für manifest und builtins; neuer deps-Subcommand listet
statische Symbol-Referenzen pro Definition. Effekt-Ops mit Prefix
effect: markiert.
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Erste lauffähige Iteration. examples/sum.ail.json wird zu nativem Binary
kompiliert und druckt 55 (Summe 1..10) als End-to-End-Test.
Architektur:
- ailang-core: hashbares JSON-AST + canonical-form + pretty-printer
- ailang-check: monomorpher HM-Subset + Effekt-Set-Tracking
- ailang-codegen: LLVM-IR-Text-Emitter (kein libllvm-link)
- ail: CLI mit check/manifest/render/describe/emit-ir/build/builtins
Designentscheidungen sind in docs/DESIGN.md dokumentiert; der Verlauf
in docs/JOURNAL.md.
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